EÜ 2016
Sprichwörter 25
EÜ 2016
Sprichwörter
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 25
Song song
Hiển thị
FÜNFTE SAMMLUNG: WEITERE SPRICHWÖRTER SALOMOS: 25,1–29,271Auch das sind Sprichwörter Salomos, die die Männer Hiskijas, des Königs von Juda, sammelten. 2Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verhüllen, / und Ehre der Könige ist es, eine Sache zu erforschen. 3Der Himmel so hoch und die Erde so tief / und das Herz von Königen: sie sind nicht zu erforschen. 4Scheidet man die Schlacken vom Silber, / gelingt dem Feinschmied das Gefäß. 5Scheidet man den Frevler vom König, / erlangt dessen Thron Bestand durch Gerechtigkeit. 6Rühme dich nicht vor dem König / und stell dich nicht an den Platz der Großen; 7denn besser, man sagt zu dir: Rück hier herauf, / als dass man dich nach unten setzt wegen eines Vornehmen. / Was deine Augen sahen, / 8bring es nicht übereilt als Streitfall vor; / denn was willst du später tun, / wenn dein Nächster dich bloßstellt? 9Trag deinen Streit mit deinem Nächsten aus, / doch verrate nicht das Geheimnis eines andern, 10sonst wird dich schmähen, wer es hört, / und dein übler Ruf wird nicht mehr weichen. 11Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen / ist ein Wort in vollendeter Form. 12Wie ein goldener Ring und Schmuck aus Feingold / ist ein weiser Mahner für ein Ohr, das zuhört. 13Wie kühlender Schnee an einem Sommertag / ist ein verlässlicher Bote für den, der ihn sendet; / er erquickt die Seele seines Herrn. 14Aufziehende Wolken mit Wind, doch kein Regen, / so ist ein Mann, der Versprechungen macht und nicht hält. 15Mit Geduld wird ein Vorgesetzter umgestimmt, / sanfte Zunge bricht Knochen. 16Findest du Honig, iss nur, so viel dir bekommt, / sonst wirst du ihn satt und erbrichst ihn. 17Mach dich rar im Haus deines Nächsten, / sonst wird er dich satt und verabscheut dich! 18Keule und Schwert und scharfer Pfeil: / das ist einer, der falsch aussagt gegen seinen Nächsten. 19Schlechter Zahn und stolpernder Fuß: / so ist das Vertrauen auf einen Verräter am Tag der Not. 20Einer, der seine Kleider ablegt an einem kalten Tag, / Essig auf Laugensalz: so ist, wer Lieder singt vor einem missmutigen Herzen. 21Hat dein Feind Hunger, gib ihm zu essen, / hat er Durst, gib ihm zu trinken; 22so sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt / und der HERR wird es dir vergelten. 23Der Nordwind bringt Regen, / eine heimtückische Zunge zornige Gesichter. 24Besser in einer Ecke des Daches wohnen / als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus. 25Kühles Wasser für eine durstige Kehle / ist eine gute Nachricht aus fernem Land. 26Ein getrübter Brunnen, ein verschütteter Quell / ist ein Gerechter, der vor dem Frevler wankt. 27Zu viel Honig essen ist nicht gut: / Ebenso spare mit ehrenden Worten! 28Eine Stadt mit eingerissener Mauer / ist ein Mann, der sich nicht beherrscht.