EÜ 2016
Ijob 12
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 12
Song song
Hiển thị
IJOBS GEGENREDE: 12,1–14,22
Schweigen Gottes: 12,1–61Da antwortete Ijob und sprach: 2Wahrhaftig, ihr seid besondere Leute / und mit euch stirbt die Weisheit aus. 3Ich habe auch Verstand wie ihr, / ich falle nicht ab im Vergleich mit euch. / Wer wüsste wohl dergleichen nicht? 4Dem eigenen Freund werde ich zum Gespött, / ich, der Gott anruft, dass er mich hört. / Zum Gespött wird der Gerechte, der Schuldlose. 5Dem Unglück Hohn! So denkt, wer ohne Sorge ist, / wer fest sich weiß, wenn Füße wanken. 6In Ruhe sind der Gewaltmenschen Zelte, / voll Sicherheit sind sie, die Gott erzürnen, / die wähnen, Gott in ihre Hand zu bringen.
Gottes unbegreifliches Walten: 12,7–257Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich, / die Vögel des Himmels, sie künden es dir. 8Oder rede zur Erde, sie wird dich lehren, / die Fische des Meeres erzählen es dir. 9Wer von ihnen allen wüsste nicht, / dass die Hand des HERRN dies gemacht hat? 10In seiner Hand ruht die Seele allen Lebens / und jeden Menschenleibes Geist. 11Darf nicht das Ohr die Worte prüfen, / wie mit dem Gaumen man die Speisen schmeckt? 12Findet sich bei Greisen wirklich Weisheit / und ist langes Leben schon Einsicht? 13Bei ihm allein sind Weisheit und Heldenkraft, / bei ihm sind Rat und Einsicht. 14Wenn er einreißt, baut keiner wieder auf; / wen er einschließt, dem wird nicht mehr geöffnet. 15Wenn er die Wasser dämmt, versiegen sie, / lässt er sie frei, zerwühlen sie das Land. 16Bei ihm ist Macht und Klugheit, / sein ist, wer irrt und wer irreführt. 17Er lässt Ratsherren barfuß gehen, / Richter macht er zu Toren. 18Fesseln von Königen löst er auf / und bindet einen Schurz um ihre Hüften. 19Er lässt Priester barfuß gehen, / alte Geschlechter bringt er zu Fall. 20Das Wort entzieht er den Bewährten, / den Ältesten nimmt er die Urteilskraft. 21Verachtung gießt er auf die Edlen, / den Starken lockert er den Gurt. 22Verborgenes enthüllt er aus der Finsternis, / Todesschatten führt er ans Licht. 23Völker lässt er wachsen und vernichtet sie; / er breitet Völker aus und treibt sie fort. 24Den Häuptern des Landes nimmt er den Verstand, / lässt sie irren in wegloser Wüste. 25Sie tappen umher im Finstern ohne Licht, / er lässt sie irren wie Trunkene.