EÜ 2016
Ijob 16
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 16
Song song
Hiển thị
IJOBS GEGENREDE: 16,1–17,16
Leidige Tröster: 16,1–51Da antwortete Ijob und sprach: 2Ähnliches habe ich schon viel gehört; / leidige Tröster seid ihr alle. 3Sind nun zu Ende die windigen Worte / oder was sonst reizt dich zu antworten? 4Auch ich könnte reden wie ihr, / wenn ihr an meiner Stelle wäret, / schöne Worte über euch machen / und meinen Kopf über euch schütteln. 5Ich könnte euch stärken mit meinem Mund, / Trost spenden mit meinen Lippen.
Gottes ungerechter Angriff: 16,6–176Rede ich, hört doch mein Schmerz nicht auf; / schweige ich, so weicht er nicht von mir. 7Jetzt aber hat er mich erschöpft. / Den Kreis meiner Freunde hast du mir zerstört. 8Du hast mich gepackt. / Mein Verfall erhebt sich und tritt als Zeuge gegen mich auf; / er widerspricht mir ins Gesicht. 9Sein Zorn zerreißt, befehdet mich, / knirscht gegen mich mit den Zähnen, / mein Gegner schärft die Augen gegen mich. 10Sie sperren ihr Maul gegen mich auf, / schlagen voll Hohn mir auf die Wangen, / scharen sich gegen mich zusammen. 11Gott gibt mich dem Bösen preis, / in die Hände der Frevler stößt er mich. 12In Ruhe lebte ich, da hat er mich erschüttert, / mich im Nacken gepackt, mich zerschmettert, / mich als Zielscheibe für sich aufgestellt. 13Seine Pfeile umschwirren mich, / schonungslos durchbohrt er mir die Nieren, / schüttet meine Galle zur Erde. 14Bresche über Bresche bricht er mir, / stürmt wie ein Krieger gegen mich an. 15Ein Trauergewand hab ich meiner Haut genäht, / mein Horn in den Staub gesenkt. 16Mein Gesicht ist vom Weinen rot / und Todesschatten liegt auf meinen Wimpern. 17Doch kein Unrecht klebt an meinen Händen / und mein Gebet ist lauter.
Der Zeuge im Himmel: 16,18–2218O Erde, deck mein Blut nicht zu / und ohne Ruhstatt sei mein Hilfeschrei! 19Nun aber, seht, im Himmel ist mein Zeuge, / mein Bürge in den Höhen. 20Da meine Freunde mich verspotten, / tränt zu Gott hin mein Auge. 21Recht schaffe er dem Mann bei Gott / und zwischen Mensch und Mensch. 22Denn nur wenige Jahre werden noch kommen, / dann muss ich gehen den Weg ohne Wiederkehr.