EÜ 2016
Ijob 24
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 24
Song song
Hiển thị
Übermut der Frevler und ihr Untergang: 24,1–251Warum hat der Allmächtige keine Fristen bestimmt? / Warum schauen, die ihn kennen, seine Gerichtstage nicht? 2Jene verrücken die Grenzen, / rauben Herden und führen sie zur Weide. 3Den Esel der Waisen treiben sie fort, / pfänden das Rind der Witwe. 4Vom Weg drängen sie die Armen, / es verbergen sich alle Gebeugten des Landes. 5Seht, wie Wildesel in der Steppe / ziehen sie zu ihrer Arbeit aus; die Steppe suchen sie nach Nahrung ab, / nach Brot für sich und ihre Kinder. 6Auf dem Feld schneiden sie des Nachts, / halten im Weinberg des Frevlers Nachlese. 7Nackt verbringen sie die Nacht, ohne Kleider, / haben keine Decke in der Kälte. 8Vom Regen der Berge sind sie durchnässt, / klammern sich ohne Schutz an den Fels. 9Von der Mutterbrust reißen sie die Waisen, / den Säugling des Armen nehmen sie zum Pfand. 10Nackt müssen sie gehen, ohne Kleid, / hungernd tragen sie Garben. 11Zwischen Mauern pressen sie Öl, / treten die Kelter und müssen doch dürsten. 12In der Stadt stöhnen Menschen, / die Seelen der Erschlagenen schreien laut. / Doch Gott nimmt keinen Anstoß. 13Sie sind die Rebellen gegen das Licht; / sie nehmen seine Wege nicht wahr, / bleiben nicht auf seinen Pfaden. 14Ist kein Licht, erhebt sich der Mörder, / tötet Elende und Arme; / in der Nacht gleicht er dem Dieb. 15Auch des Ehebrechers Auge achtet auf Dämmerung. / Kein Auge, sagt er, soll mich erspähen!, / eine Hülle legt er aufs Gesicht. 16Im Finstern bricht er ein in die Häuser; / tagsüber verstecken sie sich; / sie wollen nichts wissen vom Licht. 17Denn gleich dem Morgen ist für sie der Todesschatten. / Ja, mit den Schrecken des Todesschattens ist er wohl vertraut. 18Leicht ist er auf der Oberfläche des Wassers; / verflucht ist ihr Anteil auf Erden; / nicht wendet er den Weg den Weinbergen zu. 19Dürre und Hitze raffen das Schneewasser weg, / die Unterwelt die Sünder. 20Der Mutterschoß vergisst ihn, / Gewürm labt sich an ihm; nie mehr wird an ihn gedacht, / der Frevel wird gebrochen wie ein Baum. 21Er tut Böses der Unfruchtbaren, der Kinderlosen, / keiner Witwe erweist er Gutes. 22Die Starken rafft er hinweg in seiner Kraft; / steht er auf, ist niemand seines Lebens sicher. 23Er gibt ihm Sicherheit, dass er gestützt wird; / doch seine Augen überwachen ihren Weg. 24Sie kommen hoch für kurze Zeit, dann ist es aus. / Sie werden umgebogen, alle mit der Faust gepackt / und wie Ährenspitzen abgeschnitten. 25Ist es nicht so? Wer straft mich Lügen / und bringt meine Rede zum Schweigen?