EÜ 2016
Ijob 36
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 36
Song song
Hiển thị
VIERTE REDE ELIHUS: 36,1–37,24
Krankheit und Leid als Weg zu Gott: 36,1–211Dann fuhr Elihu fort und sprach: 2Warte ein wenig, ich will es dir künden, / ich habe für Gott noch mehr zu sagen. 3Ich trage mein Wissen weit hinaus, / meinem Schöpfer verschaffe ich Recht. 4Denn wahrhaftig, meine Worte sind kein Trug, / ein Mann vollkommenen Wissens steht vor dir. 5Sieh, Gott ist gewaltig, er verwirft nicht, / gewaltig ist die Kraft seines Herzens. 6Den Frevler lässt er nicht am Leben, / doch den Gebeugten schafft er Recht. 7Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; / Könige auf dem Thron: / für immer setzt er sie ein, sie werden groß. 8Doch sind in Fesseln sie geschlagen, / gefangen in des Elends Stricken, 9so hält er ihnen ihr Tun vor / und ihre Vergehen, weil sie stolz geworden. 10Er öffnet ihr Ohr zur Warnung, / fordert sie auf, vom Bösen zu lassen. 11Wenn sie hören und ihm dienen, / vollenden sie im Glück ihre Tage, / in Wonnen ihre Jahre. 12Hören sie nicht, / so fahren sie zum Todesschacht hinab, / verscheiden im Unverstand. 13Ruchlos Gesinnte hegen Groll, / schreien nicht um Hilfe, wenn er sie fesselt. 14Schon in der Jugend muss ihre Seele sterben, / ihr Leben im Alter von Geweihten. 15Den Geplagten rettet er durch seine Plage / und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. 16Auch dich hat er aus dem Rachen der Bedrängnis gelockt, / in Weite stehst du, nicht in Enge, / voll ist dein Tisch von fetten Speisen. 17Das Gericht über den Frevler hat sich an dir erfüllt, / Gericht und Urteil haben zugefasst. 18Zornglut verführe dich nicht beim Schicksalsschlag / und reiches Lösegeld verleite dich nicht. 19Wird dein Schreien aus der Not dich führen / und alle Anstrengungen voll Kraft? 20Sehne nicht die Nacht herbei, / in der Völker hinaufsteigen von ihrer Stätte! 21Hüte dich und wende dich nicht zum Bösen! / Denn du wirst durch Leid geprüft.
Über Gottes Größe: 36,22–37,1322Sieh, groß ist Gott in seiner Macht. / Wer ist ein Lehrer wie er? 23Wer will ihm weisen seinen Weg? / Wer kann ihm sagen: Du tust Unrecht? 24Denk daran, hoch sein Werk zu preisen, / von dem die Menschen Lieder singen. 25Alle Welt schaut es, / von ferne nur erblickt es der Mensch. 26Sieh, Gott ist groß, wir begreifen ihn nicht, / unerforschlich ist die Zahl seiner Jahre. 27Denn er zieht die Wassertropfen herauf, / als Regen ergießen sie sich aus dem Dunst. 28Durch ihn rieseln die Wolken, / träufeln nieder auf die vielen Menschen. 29Wer gar versteht der Wolke Schweben, / den Donnerhall aus seinem Zelt? 30Sieh, darüber breitet er sein Licht / und deckt des Meeres Wurzeln zu. 31Denn damit richtet er die Völker, / gibt Speise in reicher Fülle. 32Mit Licht füllt er beide Hände, / bietet sie auf gegen den, der angreift. 33Ihn kündigt an sein lauter Schall, / wenn er im Zorn gegen den Frevel eifert.