EÜ 2016
Ijob 6
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 6
Song song
Hiển thị
IJOBS GEGENREDE: 6,1–7,21
Das unerträgliche Los: 6,1–131Da antwortete Ijob und sprach: 2Ach, würde doch mein Gram gewogen, / legte man auf die Waage auch mein Leid! 3Denn nun ist es schwerer als der Sand des Meeres, / darum waren meine Worte unbedacht. 4Die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, / mein Geist hat ihr Gift getrunken, / Gottes Schrecken stellen sich gegen mich. 5Schreit denn der Wildesel, wenn er Gras hat, / oder brüllt das Rind, wenn es sein Futter hat? 6Isst man denn ungesalzene Speise? / Wer hat Geschmack an fadem Schleim? 7Ich sträube mich, daran zu rühren, / das alles ist mir wie verdorbenes Brot. 8Käme doch, was ich begehre, / und gäbe Gott, was ich erhoffe. 9Und wollte Gott mich doch zermalmen, / seine Hand erheben, um mich abzuschneiden; 10das wäre noch ein Trost für mich; / ich hüpfte auf im Leid, mit dem er mich nicht schont. / Denn ich habe die Worte des Heiligen nicht verleugnet. 11Was ist meine Kraft, dass ich aushalten könnte, / wann kommt mein Ende, dass ich mich gedulde? 12Ist meine Kraft denn Felsenkraft, / ist mein Fleisch denn aus Erz? 13Gibt es keine Hilfe mehr für mich, / ist mir jede Rettung entschwunden?
Enttäuschung über die Freunde: 6,14–3014Des Freundes Liebe gehört dem Verzagten,/ auch wenn er den Allmächtigen nicht mehr fürchtet. 15Meine Brüder sind trügerisch wie ein Bach, / wie Wasserläufe, die verrinnen; 16trüb sind sie vom Eis, / wenn über ihnen der Schnee schmilzt. 17Zur Zeit der Hitze versiegen sie; / wenn es heiß wird, verdunsten sie in ihrem Bett. 18Sie biegen ab von ihrem Weg, / laufen in die Wüste und kommen um. 19Nach ihnen spähten Karawanen aus Tema, / auf sie hofften Handelszüge aus Saba. 20Sie wurden zuschanden, weil sie vertrauten, / sie kamen an und waren enttäuscht. 21So seid ihr jetzt ein Nein geworden: / Ihr schaut das Entsetzliche und schaudert. 22Habe ich denn gesagt: Gebt mir etwas, / von eurem Vermögen zahlt für mich 23und rettet mich aus dem Griff des Bedrängers / und kauft mich los aus der Hand der Tyrannen!? 24Belehrt mich, so werde ich schweigen, / worin ich fehlte, macht mir klar! 25Wie können redliche Worte kränken, / was kann euer Tadel rügen? 26Gedenkt ihr, Worte zu tadeln? / Spricht der Verzweifelte in den Wind? 27Selbst um ein Waisenkind würdet ihr würfeln, / sogar euren Freund verschachern. 28Habt endlich die Güte, wendet euch mir zu, / ich lüge euch nicht ins Gesicht. 29Kehrt um, kein Unrecht soll geschehen, / kehrt um, noch bin ich im Recht. 30Ist denn Unrecht auf meiner Zunge / oder schmeckt mein Gaumen das Schlechte nicht?