EÜ 2016
Ijob 9
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 9
Song song
Hiển thị
IJOBS GEGENREDE: 9,1–10,22
Gottes Macht und die Ohnmacht des Menschen: 9,1–351Da antwortete Ijob und sprach: 2Wahrhaftig weiß ich, dass es so ist: / Wie wäre ein Mensch bei Gott im Recht! 3Wenn er mit ihm rechten wollte, / nicht auf eins von tausend könnte er ihm Antwort geben. 4Weisen Sinnes und stark an Macht - / wer böte ihm Trotz und bliebe heil? 5Er versetzt Berge; sie merken es nicht, / dass er in seinem Zorn sie umstürzt. 6Er erschüttert die Erde an ihrem Ort, / sodass ihre Säulen erzittern. 7Er spricht zur Sonne, sodass sie nicht strahlt, / er versiegelt die Sterne. 8Er spannt allein den Himmel aus / und schreitet einher auf den Höhen des Meeres. 9Er macht das Sternbild des Bären, den Orion, / das Siebengestirn, die Kammern des Südens. 10Er macht so Großes, es ist nicht zu erforschen, / Wunderdinge, sie sind nicht zu zählen. 11Zieht er an mir vorüber, ich sehe ihn nicht, / fährt er daher, ich bemerke ihn nicht. 12Rafft er hinweg, wer hält ihn zurück? / Wer darf zu ihm sagen: Was machst du da? 13Gott hält seinen Zorn nicht zurück, / unter ihm mussten selbst Rahabs Helfer sich beugen. 14Wie sollte denn ich ihm Antwort geben, / wie meine Worte gegen ihn wählen? 15Und wäre ich im Recht, ich könnte nicht antworten, / um Gnade müsste ich bei meinem Richter flehen. 16Wollte ich rufen, würde er mir Antwort geben? / Ich glaube nicht, dass er auf meine Stimme hört. 17Er, der im Sturm mich niedertritt, / ohne Grund meine Wunden mehrt, 18er lässt mich nicht zu Atem kommen, / er sättigt mich mit Bitternis. 19Geht es um Kraft, er ist der Starke, / geht es um Recht, wer lädt mich vor? 20Wäre ich im Recht, mein eigener Mund spräche mich schuldig, / wäre ich ohne Tadel, er machte mich krumm. 21Schuldlos bin ich, doch achte ich nicht auf mich, / mein Leben werfe ich hin. 22Einerlei ist es, so sage ich es denn: / Schuldlos wie schuldig bringt er um. 23Wenn die Geißel plötzlich tötet, / spottet er über der Unschuldigen Angst. 24Die Erde ist in Frevlerhand gegeben, / das Gesicht ihrer Richter deckt er zu. / Ist er es nicht, wer ist es dann? 25Schneller als ein Läufer eilen meine Tage, / sie fliehen dahin und schauen kein Glück. 26Sie gleiten vorbei wie Kähne aus Schilf, / dem Adler gleich, der sich auf Beute stürzt. 27Sage ich: Ich will meine Klage vergessen, / meine Miene ändern und heiter blicken!, 28so graut mir vor all meinen Schmerzen. / Ich weiß, du sprichst mich nicht frei. 29Ich muss nun einmal schuldig sein, / wozu mühe ich mich umsonst? 30Wollte ich auch mit Schnee mich waschen, / meine Hände mit Lauge reinigen, 31du würdest mich doch in die Grube tauchen, / sodass meinen Kleidern vor mir ekelt. 32Denn er ist kein Mann wie ich, / dem ich entgegnen könnte: / Lasst uns zusammen zum Gericht gehen! 33Es gibt keinen Schiedsmann zwischen uns, / der seine Hand auf uns beide legte. 34Er nehme von mir seine Rute, / sein Schrecken soll mich nicht mehr ängstigen; 35dann will ich reden, ohne ihn zu fürchten. / Doch so ist es nicht um mich bestellt.