EÜ 2016
Jesus Sirach 28
EÜ 2016
Jesus Sirach
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 28
Song song
Hiển thị
Zorn, Streit und Vergebung: 28,1–261Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn / seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. 2Vergib deinem Nächsten das Unrecht, / dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! 3Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, / beim Herrn aber sucht er Heilung? 4Mit einem Menschen gleich ihm hat er kein Erbarmen, / aber wegen seiner Sünden bittet er um Verzeihung? 5Er selbst - ein Wesen aus Fleisch, verharrt im Groll. / Wer wird seine Sünden vergeben? 6Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft, / denk an Untergang und Tod und bleib den Geboten treu! 7Denk an die Gebote und grolle dem Nächsten nicht, / denk an den Bund des Höchsten und übersieh die Fehler! 8Bleib fern dem Streit und du verringerst die Sünden; / denn ein wütender Mensch entfacht Streit! 9Ein sündiger Mensch bringt Freunde durcheinander / und unter Friedfertige streut er Verleumdung. 10Je nach dem Holz des Feuers wird es entbrennen, / je nach Härte des Streites wird er wachsen. Je nach der Kraft des Menschen wird seine Wut sein / und je nach Reichtum steigert er seinen Zorn. 11Ein übereilter Zank entzündet Feuer, / ein übereilter Streit führt zu Blutvergießen. 12Bläst du den Funken an, flammt er auf; / spuckst du auf ihn, so erlischt er: / Beides kommt aus deinem Mund. 13Verflucht einen Verleumder und einen Doppelzüngigen, / denn viele Friedfertige haben sie zugrunde gerichtet! 14Eine dritte Zunge hat viele zum Wanken gebracht, / hat sie von Volk zu Volk getrieben, hat befestigte Städte zerstört / und hat Paläste von Großen umgestürzt. 15Eine dritte Zunge hat mutige Frauen vertrieben / und sie des Ertrags ihrer Mühen beraubt. 16Wer auf sie achtet, findet keine Ruhe, / er wird nicht ruhig wohnen. 17Ein Peitschenhieb verursacht Striemen, / ein Zungenhieb zerbricht Knochen. 18Viele sind gefallen durch ein scharfes Schwert, / noch mehr sind gefallen durch die Zunge. 19Selig, wer vor ihr geschützt ist / und ihre Wut nicht erduldet, der ihr Joch nicht ziehen muss, / an ihre Stricke nicht gebunden ist. 20Denn ihr Joch ist ein eisernes Joch, / ihre Fesseln sind eherne Fesseln. 21Der Tod durch sie ist ein schlimmer Tod, / besser als sie ist der Hades. 22Keine Macht hat sie über Fromme, / sie werden nicht versengt durch ihre Flamme. 23Die den Herrn verlassen, fallen in sie hinein, / sie flammt an ihnen auf und erlischt nicht mehr. Sie folgt ihnen nach wie ein Löwe / und zerreißt sie wie ein Panther. 24Siehe! Umzäune deinen Besitz mit Dornen, / dein Silber und dein Gold schließ ein! 25Auch für deine Worte mach Waage und Gewicht / und deinem Mund mach Tür und Riegel! 26Achte darauf, dass du darin nicht ausgleitest / und nicht zu Fall kommst vor einem, der darauf lauert.