EÜ 2016
Jesus Sirach 40
EÜ 2016
Jesus Sirach
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 40
Song song
Hiển thị
Elend der Menschen: 40,1–111Eine große Mühsal ist für jeden Menschen geschaffen worden, / ein schweres Joch für die Söhne Adams, von dem Tag ihrer Geburt aus dem Mutterleib / bis zum Tag der Rückkehr zur Mutter von allem: 2ihre Überlegungen, die Furcht des Herzens, / der Gedanke an die Zukunft, der Todestag. 3Von dem, der auf einem prächtigen Thron sitzt, / bis zum Gedemütigten am Erdboden und in Asche, 4von dem, der Purpur und Krone trägt, / bis zu dem, der sich ein grobes Tuch umwirft: 5Wut, Eifersucht, Verwirrung und Unruhe, / Todesangst, Groll und Streit. Zur Zeit der Ruhe auf dem Bett / verändert der nächtliche Schlaf seine Erkenntnis. 6Kurz wie ein Nichts ist die Ruhe, / da wird er, im Schlaf wie in der Wache am Tag, verwirrt durch eine Schau seines Herzens, / wie einer, der vor dem Krieg geflüchtet ist. 7Im Augenblick der Rettung wacht er auf / und wundert sich über unnütze Furcht. 8Über alle Lebewesen, vom Menschen bis zum Vieh, / und über Sünder dazu siebenfach, kommt: 9Tod, Blut, Zwietracht und Schwert, / Unglück, Hunger, Verwüstung und Schläge. 10Für die Gesetzlosen ist dies alles erschaffen / und ihretwegen kam die Flut. 11Alles, was von der Erde stammt, kehrt zur Erde zurück, / und was von den Wassern stammt, fließt ins Meer zurück.
Bleibendes: 40,12–1712Jede Bestechung und jede Ungerechtigkeit wird ausgelöscht, / aber Treue wird in Ewigkeit bestehen. 13Die Reichtümer der Ungerechten werden austrocknen wie ein Fluss, / wie lauter Donner bei Regen verhallt. 14Wenn er die Hände öffnet, wird man sich freuen, / aber die übertreten, werden das Ziel verfehlen. 15Die Sprösslinge der Gottlosen werden keine Triebe hervorbringen, / denn sie sind wie faule Wurzeln auf kantigem Fels; 16wie Riedgras an jedem Gewässer und am Ufer eines Flusses / wird man es vor jedem anderen Futtergras ausreißen. 17Erweis von Güte ist wie ein Paradies voll Segnungen / und Almosen hat für die Ewigkeit Bestand.
Die höchsten Güter und Werte im Leben des Menschen: 40,18–2718Das Leben eines Genügsamen und eines Arbeiters ist angenehm, / doch über beiden steht, der einen Schatz findet. 19Kinder und Städtebau geben einem Namen Bestand, / doch mehr als beide gilt eine untadelige Frau. 20Wein und Musik erfreuen das Herz, / doch über beiden steht die Liebe zur Weisheit. 21Flöte und Harfe machen Lieder angenehm, / doch über beiden steht eine angenehme Sprache. 22Anmut und Schönheit begehrt das Auge, / doch über beiden steht das zarte Grün der Aussaat. 23Freund und Gefährte begegnen sich zur rechten Zeit, / doch über beiden steht eine Frau mit einem Mann. 24Brüder und Hilfe sind für die Zeit der Bedrängnis, / doch mehr als beides rettet eine Liebestat. 25Gold und Silber geben dem Fuß Halt, / doch mehr als beides schätzt man einen Rat. 26Reichtümer und Kraft erheben das Herz, / doch mehr als beides ist die Furcht des Herrn. Mit der Furcht des Herrn gibt es keinen Mangel, / mit ihr muss man keine Hilfe suchen. 27Die Furcht des Herrn ist wie ein Paradies des Segens / und mehr als jeder Ruhm hüllt sie ihn ein.
Betteln: 40,28–3028Kind, lebe nicht ein Bettlerleben! / Besser sterben als betteln! 29Wer auf einen fremden Tisch schaut, / dessen Leben ist nicht als Leben zu rechnen. Er verunreinigt sich mit fremden Speisen, / aber ein verständiger und gebildeter Mann wird sich in Acht nehmen. 30Im Mund eines Unverschämten ist das Betteln süß, / aber in seinem Inneren brennt ein Feuer.