EÜ 2016
Hosea 12
EÜ 2016
Hosea
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 12
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EFRAIMS SCHULD UND DER GOTT DER BEFREIUNG AUS ÄGYPTEN: 12,1–14,9
Gottes Prozess gegen Israel und Juda: 12,1–31Mit Lügen hat mich Efraim umzingelt, / mit Betrug das Haus Israel und Juda ist Gott gegenüber immer noch unentschlossen / und hält an dem fest, was es für heilig hält. 2Efraim weidet den Wind, / läuft dem Ostwind nach. Den ganzen Tag häuft es Lüge auf Lüge, Gewalt auf Gewalt. / Man schließt mit Assur ein Bündnis / und liefert Öl nach Ägypten. 3Darum verklagt der HERR Juda, / er wird Jakob für sein Verhalten heimsuchen / und ihm nach seinen Taten vergelten.
Israels Vergangenheit: Jakob und Mose: 12,4–154Schon im Mutterleib hinterging er seinen Bruder, / und als er ein Mann war, rang er mit Gott. 5Er rang mit einem Gottesboten und hielt stand. / Weinend flehte er ihn um Gnade an. Er fand ihn in Bet-El / und dort sprach er mit ihm. 6Der HERR, der Gott der Heerscharen, / dessen Name HERR ist, sagte: 7Du wirst mit Hilfe deines Gottes zurückkehren; / bewahre die Liebe und das Recht / und hoffe immer auf deinen Gott! 8Der Händler hat eine Waage in der Hand, mit der er Betrug übt; / er liebt Ausbeutung. 9Efraim sagt: Ich bin reich geworden / und habe mir Besitz erworben. Was mein Vermögen angeht, / wird man an mir keine Schuld finden, die eine Sünde wäre. 10Aber ich, der HERR, / bin dein Gott vom Land Ägypten her, ich lasse dich wieder in Zelten wohnen / wie in den Tagen der ersten Begegnung. 11Ich werde zu den Propheten reden / und sie viele Visionen sehen lassen / und durch die Propheten werde ich in Gleichnissen reden. 12Schon in Gilead beging man Verbrechen / und auch jetzt handeln sie völlig verkehrt. Sie bringen in Gilgal Stiere als Schlachtopfer dar; / darum werden auch ihre Altäre wie Steinhaufen an den Ackerfurchen sein. 13Jakob floh in die Gegend von Aram; / um eine Frau diente Israel, / um einer Frau willen hütete er Schafe. 14Aber durch einen Propheten führte der HERR Israel aus Ägypten heraus / und durch einen Propheten wurde es behütet. 15Efraim hat Gott bitter gekränkt, / darum wird sein Herr ihn die Blutschuld büßen lassen / und ihm die Beschimpfung vergelten.