EÜ 2016
Weisheit 3
EÜ 2016
Weisheit
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 3
Song song
Hiển thị
Gegenüberstellungen: Gerechte–Gottlose: 3,1–4,201Die Seelen der Gerechten aber sind in Gottes Hand / und keine Folter kann sie berühren. 2In den Augen der Toren schienen sie gestorben, / ihr Heimgang galt als Unglück, 3ihr Scheiden von uns als Vernichtung; / sie aber sind in Frieden. 4In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; / doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. 5Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; / doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft / und fand sie seiner würdig. 6Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt / und wie ein Ganzopfer sie angenommen. 7Zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie aufleuchten / wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen. 8Sie werden Völker richten / und über Nationen herrschen / und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. 9Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen / und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen werden seinen Heiligen zuteil / und Rettung seinen Erwählten. 10Die Gottlosen aber werden für ihre Pläne bestraft, / sie, die den Gerechten missachtet haben und vom Herrn abgefallen sind. 11Unglücklich sind, die Weisheit und Bildung verachten; / leer ist ihre Hoffnung, vergeblich sind ihre Mühen / und wertlos ihre Taten. 12Ihre Frauen sind unverständig / und ihre Kinder böse, / fluchbeladen ist ihr Geschlecht. 13Selig ist die Kinderlose, die ohne Makel blieb, / und keine sündige Verbindung kannte; / sie wird gleich einer Mutter geehrt, wenn die Seelen ihren Lohn empfangen. 14Selig ist auch der Kinderlose, der sich nicht gegen das Gesetz verging / und gegen den Herrn nichts Böses plante; besondere Gnade wird seiner Treue zuteil / und ein gar köstlicher Anteil am Tempel des Herrn. 15Denn ruhmreich ist die Frucht guter Mühe / und unvergänglich die Wurzel der Klugheit. 16Doch die Kinder von Ehebrechern verkümmern / und die Nachkommen einer sündigen Verbindung schwinden dahin. 17Auch wenn sie lange leben, gelten sie nichts / und ehrlos ist am Ende ihr Alter. 18Sterben sie früh, so haben sie keine Hoffnung / und keinen Trost am Tag des Gerichts; 19denn schlimm ist das Ende einer ungerechten Generation.