EÜ 2016
Ijob 21
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 21
Song song
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IJOBS GEGENREDE: 21,1–34
Bitte um Geduld: 21,1–61Da antwortete Ijob und sprach: 2Hört, hört doch auf mein Wort, / das wäre mir schon Trost von euch. 3Ertragt mich, sodass ich reden kann. / Habe ich geredet, dann könnt ihr spotten. 4Richte ich an Menschen meine Klage, / habe ich nicht Grund zur Ungeduld? 5Wendet euch mir zu und erstarrt / und legt die Hand auf den Mund! 6Denke ich daran, bin ich erschreckt / und Schauder packt meinen Leib.
Glück des Frevlers: 21,7–217Warum bleiben Frevler am Leben, / werden alt und stark an Kraft? 8Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen, / ihre Sprösslinge vor ihren Augen. 9Ihre Häuser sind in Frieden, ohne Schreck, / die Rute Gottes trifft sie nicht. 10Ihr Stier bespringt und fehlt nicht, / die Kühe kalben und verwerfen nicht. 11Wie Schafe treiben sie ihre Kinder aus, / ihre Kleinen tanzen und springen. 12Sie singen zu Pauke und Harfe, / erfreuen sich am Klang der Flöte, 13sie bringen hin ihre Tage im Glück / und fahren voll Ruhe hinab ins Totenreich. 14Und doch sagten sie zu Gott: Weiche von uns! / Deine Wege wollen wir nicht kennen. 15Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen, / was nützt es uns, wenn wir uns an ihn wenden? 16Doch in ihrer Hand liegt nicht das Glück, / der Frevler Denkart ist mir fern. 17Wie oft erlischt der Frevler Lampe, / kommt Unheil über sie, / teilt er Verderben zu in seinem Zorn? 18Wie oft werden sie wie Stroh vor dem Wind, / wie Spreu, die der Sturm entführt? 19Spart Gott sein Unheil auf für dessen Kinder? / Ihm selbst vergelte er, dass er es spürt! 20Mit eigenen Augen soll er sein Unglück schauen, / vom Grimm des Allmächtigen soll er trinken. 21Denn was kümmert ihn sein Haus, wenn er dahin ist, / wenn abgeschnitten seiner Monde Zahl?
Trügerischer Trost: 21,22–3422Darf man Gott Erkenntnis lehren, / ihn, der die Erhabenen richtet? 23Der eine stirbt in vollem Glück, / ist ganz in Frieden, sorgenfrei. 24Seine Schenkel sind voll von Fett, / getränkt mit Mark sind seine Knochen. 25Der andere stirbt mit bitterer Seele / und hat kein Glück genossen. 26Zusammen liegen sie im Staub / und Gewürm deckt beide zu. 27Seht, euer Denken kenne ich wohl, / die Ränke, die ihr sinnt gegen mich. 28Ihr sagt: Wo ist das Haus des Edlen / und wo das Zelt, in dem Frevler wohnen? 29Habt ihr nie die fahrenden Leute befragt / und nicht ihre Zeichen genau beachtet? 30Dass am Unglückstag der Böse verschont wird, / weggebracht am Tag des Zorns. 31Wer hält ihm seinen Lebenswandel vor, / was er getan hat, wer vergilt es ihm? 32Er aber wird zur Gruft geleitet, / bei seinem Grab hält man die Wacht. 33Ein Labsal sind für ihn die Schollen des Schachts, / hinter ihm her zieht alle Welt, / vor ihm eine Menge ohne Zahl. 34Wie wollt ihr mich mit Nichtigem trösten? / Eure Antworten bleiben Betrug.