EÜ 2016
Ijob 22
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 22
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DRITTE REDE DES ELIFAS: 22,1–30
Ijobs angebliche Freveltaten: 22,1–111Da antwortete Elifas von Teman und sprach: 2Kann denn der Mensch Gott nützen? / Nein, sich selber nützt der Kluge. 3Ist es dem Allmächtigen von Wert, / dass du gerecht bist, / ist es für ihn Gewinn, wenn du unsträfliche Wege gehst? 4Wegen deiner Gottesfurcht sollte er dich strafen, / vor Gericht mit dir gehen? 5Ist nicht groß deine Bosheit, / ohne Ende dein Verschulden? 6Du pfändest ohne Grund deine Brüder, / ziehst Nackten ihre Kleider aus. 7Den Durstigen tränkst du nicht mit Wasser, / dem Hungernden versagst du das Brot. 8Dem Mann der Faust gehört das Land, / der Günstling darf darin wohnen. 9Witwen hast du weggeschickt mit leeren Händen, / der Verwaisten Arme zerschlagen. 10Deswegen liegen Fallstricke rings um dich her / und jäher Schrecken ängstigt dich 11oder Finsternis, worin du nicht siehst, / und Wasserflut, die dich bedeckt.
Allwissender Gott: 22,12–2012Ist Gott nicht wie der Himmel hoch? / Schau, wie die höchsten Sterne ragen. 13Und da sagst du: Was weiß denn Gott? / Richtet er denn durch das dunkle Gewölk? 14Wolken umhüllen ihn, sodass er nicht sieht, / am Himmelskreis geht er einher. 15Willst du dem Pfad der Vorzeit folgen, / den die Männer des Unheils zogen, 16die vor der Zeit dahingerafft wurden, / über deren Grund sich ein Strom ergoss, 17die zu Gott sagten: Weiche von uns! / und: Was kann uns der Allmächtige tun? 18Und doch, er hat ihre Häuser mit Gütern gefüllt. / Der Plan der Frevler ist mir fern. 19Die Gerechten werden es sehen und sich freuen, / der Unschuldige wird sie verspotten: 20Wahrhaftig, vernichtet sind unsere Gegner, / ihren Rest hat das Feuer verzehrt.
Mahnung zu Umkehr und Demut: 22,21–3021Werde sein Freund und halte Frieden! / Nur dadurch kommt das Gute dir zu. 22Nimm doch Weisung an aus seinem Mund, / leg dir seine Worte ins Herz: 23Kehrst du zum Allmächtigen um, / so wirst du aufgerichtet. Hältst Unrecht deinem Zelt du fern, 24wirfst in den Staub das Edelgold, / zum Flussgestein das Feingold, 25dann wird der Allmächtige dein Edelgold / und erlesenes Silber für dich sein. 26Dann wirst du am Allmächtigen dich erfreuen / und zu Gott dein Angesicht erheben. 27Flehst du ihn an, so hört er dich / und du wirst deine Gelübde erfüllen. 28Was du beschließt, trifft ein, / Licht strahlt über deinen Wegen auf. 29Wer hochmütig redet, den erniedrigt man, / doch hilft er dem, der die Augen senkt. 30Er rettet den, der schuldlos ist; / durch deiner Hände Reinheit wird er gerettet.