EÜ 2016
Ijob 3
EÜ 2016
Ijob
Cựu Ước
Tân Ước
Chương 3
Song song
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IJOBS KLAGE
Last des Lebens: 3,1–261Danach tat Ijob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag. 2Ijob ergriff das Wort und sprach: 3Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin, / die Nacht, die sprach: Ein Knabe ist empfangen. 4Jener Tag werde Finsternis, / nie frage Gott von oben nach ihm, / nicht leuchte über ihm des Tages Licht. 5Einfordern sollen ihn Finsternis und Todesschatten, / Gewölk über ihn sich lagern, / Verfinsterung am Tag mache ihn schrecklich. 6Jene Nacht, das Dunkel raffe sie hinweg, / sie reihe sich nicht in die Tage des Jahres, / sie gehe nicht ein in die Zahl der Monde. 7Ja, diese Nacht sei unfruchtbar, / kein Jubel komme auf in ihr. 8Verwünschen sollen sie die Verflucher der Tage, / die es verstehen, den Levíatan zu wecken. 9Verfinstert seien ihrer Dämmerung Sterne; / sie harre auf Licht, jedoch umsonst; / die Lider der Morgenröte schaue sie nicht. 10Denn sie hat die Pforten / an meiner Mutter Leib nicht verschlossen, / nicht das Leid verborgen vor meinen Augen. 11Warum starb ich nicht vom Mutterschoß weg, / kam ich aus dem Mutterleib und verschied nicht gleich? 12Weshalb nur kamen Knie mir entgegen, / wozu Brüste, dass ich daran trank? 13Still läge ich jetzt und könnte rasten, / entschlafen wäre ich und hätte Ruhe, 14bei Königen, bei Ratsherren im Land, / die Grabkammern für sich erbauten, 15oder bei Fürsten, reich an Gold, / die ihre Häuser mit Silber gefüllt. 16Wie die verscharrte Fehlgeburt wäre ich nicht mehr, / Kindern gleich, die das Licht nie geschaut. 17Dort hören Frevler auf zu toben, / dort ruhen aus, deren Kraft erschöpft ist. 18Auch Gefangene sind frei von Sorgen, / hören nicht mehr die Stimme des Treibers. 19Klein und Groß ist dort beisammen, / der Sklave ist frei von seinem Herrn. 20Warum schenkt er dem Elenden Licht / und Leben denen, die verbittert sind? 21Sie warten auf den Tod, doch er kommt nicht, / sie suchen ihn mehr als verborgene Schätze. 22Sie würden sich freuen und jubeln, / sie würden frohlocken, fänden sie ein Grab. 23Wozu Licht für den Mann auf verborgenem Weg, / den Gott von allen Seiten einschließt? 24Bevor ich noch esse, kommt mir das Seufzen, / wie Wasser strömen meine Klagen hin. 25Was mich erschreckte, das hat mich getroffen, / wovor mir bangte, das kam über mich. 26Noch hatte ich nicht Frieden, nicht Rast, nicht Ruhe, / da kam neues Ungemach heran.